Öffentliche Beleuchtung

Zu Beginn der Herrschaft von Louis XIV, ließ der Polizei Leutnant Reynie im September 1667  die erste Kerze-Laternen auf einigen Plätzen und Straßen von Paris installieren, auf denen in der Nacht die Räuber ihr Unwesen trieben. Die dort lebenden Bürger wurden mit dem Service und Wartung dieser Laternen betraut. Doch das Unterhalten war mühsam, es mussten die Dochte der Kerzen gepflegt und häufig beschnitten werden, so dass durch die mangelnde Sorgfalt  die Beleuchtung  der Straßen zu wünschen übrig ließ.

Im Juni 1697 ordnete ein königliches Edikt an, dass in den wichtigsten Städten des Reiches  Laterne angebracht werden müssen, wie es in Paris geschehen war.

Es dauerte bis 1764, bis die Akademie der Wissenschaften einen Wettbewerb mit Preisen auslob, zum Thema: « Das beste Mittel, um in der Nacht die Straßen einer Großstadt zu beleuchten, die ein Optimum an Helligkeit, Wartungsfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit bieten. »

So geschah es in dem Jahr 1765, dass die ersten Öllampen, die « Kerzen-Laternen » nach und nach ersetzen.

Nach der ersten Kohlegas -Beleuchtung  in London, installierte Paris  eine Gasbeleuchtung an der Oper im Jahr 1819. Die Pariser  liebten nicht diese neue Art der Beleuchtung, da der Teint ihrer Gesichter bleich erschien. Darum  war die Kohlegas -Beleuchtung nur kurzlebig!

Es war die Weltausstellung von 1889 und der Eiffelturm, auf der Thomas Edison , unter anderem, seine Glühlampe vorgeführte. Die elektrische Beleuchtung nahm ihren Anfang; dafür war unbedingt die zentrales Stromerzeugung und ein Netzwerke nötig.